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Kranplan, Zufahrten und die Reihenfolge der Gewerke entscheiden über die Sicherheit eines Projekttags, und sie werden in der Bauberatung festgelegt. Deshalb gehört das HSE-Management mit an diesen Tisch, im Verteiler und mit demselben Informationsstand wie die Bauleitung. SAFETEE stellt HSE-Manager für Großprojekte, die von Anfang an mitplanen.


Viele Gefährdungen auf einer Baustelle entstehen nicht vor Ort, sondern Wochen vorher am Besprechungstisch. Wo steht der Kran und was schwenkt er über? Wie kommen Lkw, Monteure und Rettungskräfte auf das Gelände? Welches Gewerk arbeitet wann über oder neben welchem anderen? Diese Entscheidungen fallen in Bauberatung und Terminplanung. Wer dort fehlt, kann später nur noch reagieren.
Die Baustellenverordnung ist hier eindeutig. Nach § 2 Abs. 1 BaustellV sind bei der Planung der Ausführung eines Bauvorhabens, insbesondere bei der Einteilung der gleichzeitig oder nacheinander durchgeführten Arbeiten und bei der Bemessung der Ausführungszeiten, die allgemeinen Grundsätze nach § 4 Arbeitsschutzgesetz zu berücksichtigen.
Zu diesen Grundsätzen gehört, Gefahren an ihrer Quelle zu bekämpfen und Maßnahmen so zu planen, dass Technik, Arbeitsorganisation und sonstige Arbeitsbedingungen sachgerecht verknüpft werden. Kranplan, Zufahrten und Bauablauf sind genau solche Stellschrauben: Eine Gefährdung, die über die Reihenfolge der Gewerke vermieden wird, muss später nicht abgesperrt, unterwiesen und kontrolliert werden.
Werden Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig, koordiniert der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) nach § 3 Abs. 2 BaustellV diese Maßnahmen bereits während der Planung. Das HSE-Management im Projekt ist eine eigene Aufgabe daneben: Es sorgt dafür, dass die Anforderungen an Sicherheit und Gesundheit in der täglichen Projektarbeit ankommen und umgesetzt werden.
Auf unseren Projekten sitzt der HSE-Manager fest in der Bauberatung: nicht als Gast, sondern im Verteiler, mit demselben Informationsstand wie die Bauleitung. Das klingt banal, ist in der Praxis aber der Unterschied zwischen mitgestalten und hinterherlaufen.
Beispiel zur Veranschaulichung: In der Bauberatung wird festgelegt, dass Kabelzug und Stahlbau in derselben Woche im selben Feld arbeiten. Der HSE-Manager weist darauf hin, dass der Kabelzug im Schwenkbereich des Montagekrans liegt. Die Gewerke werden um drei Tage versetzt. Auf der Baustelle braucht es dafür keine zusätzliche Absperrung und keine Sonderunterweisung.
Drei Dinge: einen festen Platz im Verteiler von Bauberatung und Terminplanung, früh genug im Projekt; Zugang zu denselben Plänen und Ständen wie die Bauleitung; und die Erfahrung, Pläne in Abläufe vor Ort zu übersetzen. Dazu kommt eine saubere Dokumentation, damit Entscheidungen nachvollziehbar bleiben, wenn sich der Bauablauf ändert.
SAFETEE stellt HSE-Manager für Großprojekte in Energie, Infrastruktur und Industrie, die ab der Planung im Projekt verankert sind. Die Leistung beschreiben wir unter HSE-Management im Projekt. Wo der Bauherr zusätzlich einen Koordinator nach Baustellenverordnung braucht, übernehmen wir die Sicherheitskoordination auf der Baustelle als eigene Aufgabe. Sprechen Sie uns über Kontakt an.
Weil dort Kranplan, Zufahrten und die Reihenfolge der Gewerke festgelegt werden. Diese Entscheidungen bestimmen, welche Gefährdungen auf der Baustelle überhaupt entstehen. Sitzt HSE mit am Tisch, lassen sich Gefährdungen an der Quelle vermeiden, statt sie später abzusperren und zu kontrollieren.
Nach § 2 Abs. 1 BaustellV sind bei der Planung der Ausführung, insbesondere bei der Einteilung der Arbeiten und der Bemessung der Ausführungszeiten, die allgemeinen Grundsätze nach § 4 Arbeitsschutzgesetz zu berücksichtigen. Dazu gehört, Gefahren an ihrer Quelle zu bekämpfen.
Nein. Der SiGeKo wird nach Baustellenverordnung vom Bauherrn bestellt, wenn Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, und koordiniert die Maßnahmen in Planung und Ausführung. Das HSE-Management im Projekt ist eine eigene Aufgabe, die Sicherheit und Gesundheit in der täglichen Projektarbeit umsetzt.
So früh wie möglich, spätestens wenn Baustelleneinrichtung, Logistik und Terminplan entstehen. Je später HSE dazukommt, desto mehr Entscheidungen sind bereits gefallen, und aus Gestaltung wird Korrektur. Maßnahmen, die dann noch nötig sind, kosten meist mehr Zeit und Aufwand als eine frühe Abstimmung in der Planung.
Vor allem Kranstandorte und Schwenkbereiche, Zufahrten und Rettungswege, Arbeiten übereinander oder in engem Nebeneinander, die Bemessung der Ausführungszeiten sowie Änderungen im Bauablauf, die bestehende Schutzmaßnahmen berühren. Diese Punkte entscheiden darüber, welche Gefährdungen auf der Baustelle später überhaupt entstehen.
Der HSE-Manager erhält Einladungen, Protokolle, Pläne und Terminstände zur selben Zeit wie die Bauleitung. So kann er Entscheidungen vorbereiten und mittragen, statt erst im Nachgang davon zu erfahren. Änderungen im Bauablauf erreichen ihn, bevor sie auf der Baustelle umgesetzt werden.